{"id":6904,"date":"2018-12-01T13:27:09","date_gmt":"2018-12-01T11:27:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6904"},"modified":"2018-12-01T13:27:09","modified_gmt":"2018-12-01T11:27:09","slug":"david-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6904","title":{"rendered":"David"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/43694586n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6905\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/43694586n-197x300.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/43694586n-197x300.jpg 197w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/43694586n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Judith W. Taschler, David, Droemer 2018, ISBN 978-3-42630480-8<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem wunderbaren und hochgelobten Roman \u201ebleiben\u201c, der auch mich vor zwei Jahren begeisterte, legt die bekannte und preisgekr\u00f6nte Innsbrucker Schriftstellerin Judith W. Taschler schon ein Jahr sp\u00e4ter einen faszinierenden Roman vor, der nicht weniger als \u201ebleiben\u201c das Potential zum Bestseller besitzt. Nun pr\u00e4sentiert in der Droemer Verlag in einer preiswerten Taschenbuchausgabe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Raffiniert komponiert, mit hoher psychologischer Dichte und auf allerh\u00f6chstem literarischem Niveau erz\u00e4hlt Judith W. Taschler von Familienbeziehungen, von den lebenslangen Folgen einer Adoption (mit Reminiszenzen an Bert Hellingers \u201eOrdnungen der Liebe\u201c) von Identit\u00e4t und wie sie sich gerade an den gro\u00dfen Wendepunkten des Lebens bew\u00e4hrt und erneuert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Magdalena Millet nach drei\u00dfig Jahren in den kleinen \u00f6sterreichischen Ort Kirchberg zur\u00fcckkehrt um das verlassene Haus ihrer Gro\u00dfmutter Clara wieder herzurichten, wird das im Dorf mit gro\u00dfer Skepsis beobachtet. Zu viel ist geschehen seit der Zeit vor Jahrzehnten, als sie als kleines M\u00e4dchen ihre Eltern verlor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon bald nach ihrer R\u00fcckkehr begegnet sie Jan, der wie jedes Jahr am Todestag seiner Adoptivmutter dem Baum einen Besuch abstattet, gegen den sie vor langer Zeit betrunken mit dem Auto gefahren war und dabei den Tod gefunden hatte. Dieser ersten Begegnung der beiden Hauptpersonen des Romans, die relativ konfliktreich verl\u00e4uft, werden im Zuge der Handlung noch weitere folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit vielen R\u00fcckblicken, in denen Jans Onkel Viktor immer wieder eine zun\u00e4chst dem Leser noch dunkel bleibende Rolle spielt, geht die Autorin immer wieder in verschiedene Stadien der Vergangenheit zur\u00fcck, kommt wieder in die Gegenwart zur\u00fcck, um im n\u00e4chsten Kapitel ohne Zeitangabe in eine andere Vergangenheit zu springen. Das n\u00f6tigt dem Leser h\u00f6chste Konzentration ab, zwingt ihn aber auch, selbst \u00fcber Zusammenh\u00e4nge nachzudenken, bevor sie im zweiten Teil des Buches langsam offenbar werden.<\/p>\n<p>Es ist ein Roman \u00fcber Menschen, die auf der Suche sind nach ihren Wurzeln, Menschen, die lernen, in der eigenen Vergangenheit und der ihrer Vorfahren Kraft zu finden f\u00fcr die Gestaltung und die positive Bew\u00e4ltigung ihres eigenen Lebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spannend und virtuos komponiert, bereitet der neue Roman von Judith W. Taschler erneut allerh\u00f6chsten Lesegenuss und gute Unterhaltung auf hohem Niveau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Judith W. 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