{"id":7226,"date":"2019-02-27T14:45:08","date_gmt":"2019-02-27T12:45:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7226"},"modified":"2019-02-27T14:45:08","modified_gmt":"2019-02-27T12:45:08","slug":"die-ewigen-toten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7226","title":{"rendered":"Die ewigen Toten"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/53878387n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7227\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/53878387n-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/53878387n-184x300.jpg 184w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/53878387n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Simon Beckett, Die ewigen Toten, Wunderlich Verlag 2019, ISBN 978-3-8052-5002-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das vorliegende Buch ist der mittlerweile sechste Band der Thrillerreihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Man kann das Buch und die Geschichte seines Protagonisten ohne weiteres gut verstehen, auch wenn man, wie der Rezensent, die ersten B\u00e4nde nicht gelesen hat, was ich im Nachhinein sehr bedaure.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Immer wieder vermittelt Simon Beckett in kleinen R\u00fcckblicken und einzelnen Hinweisen etwas von der Vergangenheit von Simon Hunter. Wie er seine Frau und seine kleine Tochter bei einem Verkehrsunfall verloren hat, wie er selbst mehrfach bei seinen Eins\u00e4tzen nur knapp dem Tod entkommen ist und vor allen Dingen, wie eine psychisch gest\u00f6rte wundersch\u00f6ne Frau namens Grace Strachan ihn\u00a0 beinahe mit einem Messer get\u00f6tet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hunter wohnt deshalb im neuen Buch nicht mehr in seiner alten Londoner Wohnung, sondern in einem exklusiven neuen Wohnblock, wo ihm ein Bekannter vor\u00fcbergehend eine m\u00f6blierte Wohnung vermittelt hat. Bei ihm wohnt seine neue Partnerin Rachel, eine Meeresbiologin. Mit ihr hofft er auf eine neue private Zukunft, die ihn die traumatische Vergangenheit vergessen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nur so viel sei verraten: beide Frauen\u00a0 werden in dem neuen Buch f\u00fcr Hunter nicht unwichtige Rollen spielen. Hunter arbeitet in seinem neuen Fall wieder mit den aus den fr\u00fcheren B\u00fcchern bekannten Polizisten zusammen und es wird sich herausstellen, dass die L\u00f6sung des neuen Falles nicht nur f\u00fcr alle eine lebensgef\u00e4hrliche Aufgabe wird, sondern auch f\u00fcr den Forensiker David Hunter eine echte professionelle Herausforderung darstellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dem seit Jahren stillgelegten Krankenhaus St. Jude im Londoner Norden, das in K\u00fcrze abgerissen werden soll um dann wohl Luxuswohnungen zu weichen, wird auf dem zugestaubten Dachboden eine in eine Plastikfolie gewickelte mumifizierte Leiche gefunden. \u00a0Beim Versuch, diese wohl schon lange in St. Jude liegende Leiche zu bergen, bricht der Dachboden an einer Stelle ein, ein Kollege von Hunter st\u00fcrzt ab und verletzt sich schwer. Bei der Rettung des Kollegen entdecken die Ermittler in einem rundum verschlossenen, weil zugemauerten Raum ohne Fenster zwei weitere Leichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf keinen\u00a0 Pl\u00e4nen ist dieser Raum zu finden und die Identifizierung der Toten verl\u00e4uft zun\u00e4chst schleppend. In einem angrenzenden Wald trifft Hunter auf eine Frau, die ihn auf seltsame Weise anzieht, obwohl sie mit dem ganzen Fall nichts zu tun haben scheint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr Hunter eine schwierige Ermittlung, zumal seine Partnerin Rachel f\u00fcr drei Monaten\u00a0 in die \u00c4gais zu einem Projekt geflogen ist und sie auf dem Boot, auf sie mit anderen\u00a0 Wissenschaftlern arbeitet, kein WLAN hat. Und auch die Angst, dass Grace Strachan zur\u00fcckkehren k\u00f6nnte, hat seine einsamen Tr\u00e4ume im Griff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hunter sagt \u00fcber sich: \u201eDie meisten Menschen finden meinen Beruf vermutlich seltsam, geradezu makaber. Ich verbringen mehr Zeit mit den Toten als mit den Lebenden und untersuche Verwesung und Zerfall, um menschliche \u00dcberreste zu identifizieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit einer gro\u00dfen Sachkenntnis und vielen Fachbegriffen beschreibt Simon Beckett\u00a0 auch in seinem neuen Roman die nicht immer geruchsfreie Arbeit seiner Hauptperson. Doch er macht das so, dass der Leser keinen Abscheu oder Ekel empfindet, sondern zunehmendes Interesse gepaart mit einer ungew\u00f6hnlichen Spannung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>David Hunter ist ein ungew\u00f6hnlicher, vom Schicksal erheblich gebeutelter Forensiker, der mir schnell sehr sympathisch wurde und es bis zum Ende blieb. Das n\u00e4chste Buch werde ich sicher nicht verpassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Simon Beckett, Die ewigen Toten, Wunderlich Verlag 2019, ISBN 978-3-8052-5002-3 &nbsp; Das vorliegende Buch ist der mittlerweile sechste Band der Thrillerreihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. 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