{"id":7686,"date":"2019-05-22T09:05:43","date_gmt":"2019-05-22T07:05:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7686"},"modified":"2019-05-22T09:05:43","modified_gmt":"2019-05-22T07:05:43","slug":"die-ethnische-saeuberung-palaestinas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7686","title":{"rendered":"Die ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/56047195n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7687\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/56047195n-181x300.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/56047195n-181x300.jpg 181w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/56047195n.jpg 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ilan Pappe, Die ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas, Westend 2019, ISBN 978-3-86489-258-5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ilan Pappe, Jahrgang 1954, war bis 2007 Professor f\u00fcr Politikwissenschaft an der Universit\u00e4t Haifa und Leiter des dortigen Instituts f\u00fcr Konfliktforschung. Von ihm stammen zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen zum israelisch-arabischen Konflikt und zur Geschichte des Nahen Ostens. Die massiven Anfeindungen und die Behinderung seiner Forschungsarbeit, denen er seit der Ver\u00f6ffentlichung seines Buchs \u201eDie ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas\u201c 2006\u00a0 an der Universit\u00e4t ausgesetzt war, haben ihn veranlasst, in Gro\u00dfbritannien zu leben. Dort lehrt er an der Universit\u00e4t in Exeter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das nun hier im Westend Verlag wiederaufgelegte Buch, das 2007 beim Verlag 2001 erschien und zu dem Ilan Pappe ein aktuelles Vorwort geschrieben hat beschreibt , wie der milit\u00e4rische Konflikt in den Jahren 1947 bis 1949 in eine systematische Politik Israels \u00fcbergegangen ist, die bis heute einen Frieden in Pal\u00e4stina verhindert. In der sogenannten Nakba wurden insgesamt 800 000 Pal\u00e4stinenser aus ihren angestammten Gebieten vertrieben und somit nach Pappe die Grundlagen daf\u00fcr gelegt, dass die Politik Israels bis zum heutigen Tag einen gerechten Frieden in Pal\u00e4stina verhindert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Lekt\u00fcre dieses bewusst einseitig gehaltenen Buches ist nichtsdestotrotz sinnvoll und notwendig, um die Gesamtheit des Kernkonflikts besser zu verstehen. \u00dcber die Position Israels , \u00fcber die permanenten Gewaltdrohung der Pal\u00e4stinenser und ihrer von Beginn der j\u00fcdischen Besiedlung bestehenden Forderung, die Juden ins Meer zu treiben (wird bis auf den heutigen Tag so vertreten von den politischen und milit\u00e4rischen Vertretern der Pal\u00e4stinenser, die ihr eigenes Volk mehr ausbeuten und unterdr\u00fccken als die Israelis), kann man sich in anderen B\u00fcchern informieren. Auch \u00fcber die von Anfang an terroristischen Grundhaltung der Pal\u00e4stinenser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ilan Pappe schreibt am Ende seines neuen Vorworts:<\/p>\n<p>\u201eWenn es uns gel\u00e4nge, im historischen Pal\u00e4stinas e i n e n\u00a0 (sic!)demokratischen Staat f\u00fcr alle zu gr\u00fcnden, der auch die R\u00fcckkehr der pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge (erg\u00e4nze: 7 Millionen !!) willkommen w\u00e4re, k\u00f6nnten wir nicht nur f\u00fcr das Ende des Konflikts sorgen, sondern gleicherma\u00dfen f\u00fcr das Ende vieler anderen Konflikte im Nahen Osten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei allem gebotene Respekt \u00fcber die Leistung des vorliegenden Buches: ich halte das f\u00fcr naiv.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ilan Pappe, Die ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas, Westend 2019, ISBN 978-3-86489-258-5 &nbsp; Ilan Pappe, Jahrgang 1954, war bis 2007 Professor f\u00fcr Politikwissenschaft an der Universit\u00e4t Haifa und Leiter des dortigen Instituts f\u00fcr Konfliktforschung. 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