{"id":7767,"date":"2019-06-05T14:22:36","date_gmt":"2019-06-05T12:22:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7767"},"modified":"2019-06-05T14:22:36","modified_gmt":"2019-06-05T12:22:36","slug":"via-appia-auf-der-suche-nach-einer-verlorenen-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7767","title":{"rendered":"Via Appia. Auf der Suche nach einer verlorenen Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/54556641n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7768\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/54556641n-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/54556641n-192x300.jpg 192w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/54556641n.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Paolo Rumiz, Via Appia. Auf der Suche nach einer verlorenen Stra\u00dfe, Folio Verlag 2019, ISBN 978-3-85256-774-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paolo Rumiz, geboren 1947 in Triest darf sicher als bekannteste italienische Reisende gelten. Er berichtete f\u00fcr die Tageszeitung La Repubblica \u00fcber den Afghanistan- und den Jugoslawien-Krieg. Zahlreiche Essays, Romane und Erz\u00e4hlungen hat er ver\u00f6ffentlicht \u00fcber seine Reisen an die entlegensten Orte Europas. Seine B\u00fccher stehen kontinuierlich auf den italienischen Bestsellerlisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem hier vorliegenden Buch erf\u00fcllt er sich einen lange gehegten Wunsch. Er hat die 540 km lange legend\u00e4re R\u00f6merstra\u00dfe \u201eVia Appia\u201c von Rom bis nach Brindisi erwandert und eine wunderbare Reiseerz\u00e4hlung dar\u00fcber geschrieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viele Jahrhunderte hat man in Italien diesen alten Weg vernachl\u00e4ssigt und ignoriert. Mit einigen ebenfalls leidenschaftlichen Reisegef\u00e4hrten hat sich Paolo Rumiz auf den Weg gemacht und ist den alten Pfaden und Wegen gefolgt. Auf allerlei antike Villen und halb verfallene Baudenkm\u00e4ler sind sie dabei gesto\u00dfen, haben Kirchen und Burgen aus dem Mittelalter erkundet und die Wunder der Gastfreundschaft erlebt, von der vielen andere Menschen, die sich auf den Fu\u00dfweg gemacht haben auf anderen historischen Pfaden , auch berichtet haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von einer schwierigen \u201eR\u00fcckeroberung\u201c ist in diesem sch\u00f6nen Buch die Rede, von Vernachl\u00e4ssigung, Schandflecken und Verw\u00fcstungen. Rumiz schreibt am Ende:<\/p>\n<p>\u201eDie Kraft des Wanderns liegt darin, dass man allein unterwegs ist, ohne Bewilligung von oben. Sobald ein Weg einmal gezogen ist, wachen die Orte auf, durch die er f\u00fchrt. Er ver\u00e4ndert sie zum Besseren. Er kann sogar die besch\u00e4digte Beziehung zwischen den Italienern und ihrer Landschaft wieder herstellen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und passionierte Wanderer und Italienfreunde zur Nachahmung anstiften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Paolo Rumiz, Via Appia. Auf der Suche nach einer verlorenen Stra\u00dfe, Folio Verlag 2019, ISBN 978-3-85256-774-7 &nbsp; Paolo Rumiz, geboren 1947 in Triest darf sicher als bekannteste italienische Reisende gelten. Er berichtete f\u00fcr die Tageszeitung La Repubblica \u00fcber den Afghanistan- und den Jugoslawien-Krieg. Zahlreiche Essays, Romane und Erz\u00e4hlungen hat er ver\u00f6ffentlicht \u00fcber seine &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=7767\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Via Appia. 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