{"id":960,"date":"2015-12-15T09:16:25","date_gmt":"2015-12-15T07:16:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=960"},"modified":"2015-12-15T09:16:25","modified_gmt":"2015-12-15T07:16:25","slug":"was-sich-bewaehrt-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=960","title":{"rendered":"Was sich bew\u00e4hrt hat"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/42847692z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-961\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/42847692z-188x300.jpg\" alt=\"42847692z\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/42847692z-188x300.jpg 188w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/42847692z.jpg 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inge Friedl, Was sich bew\u00e4hrt hat. Begegnung mit alter Lebensweisheit, Styria 2015, ISBN 978-3-222-13522-4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je komplexer, schneller und krank machender unsere Gesellschaft und unser ganzer Lebensstil werden, je mehr wachsen oft unklare und naive Sehns\u00fcchte nach einem einfachen Leben, oder mindestens einem einfacheren als dem, unter die Menschen \u00e4chzen und st\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die \u00d6sterreicherin Inge Friedl hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, im Land herumzureisen und Menschen und Familien zu befragen nach ihrem Leben in den f\u00fcnfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. F\u00fcr ganz unterschiedliche, ausnahmslos sehr interessante Buchprojekte hat sie diese Gespr\u00e4che mit Menschen in l\u00e4ndlichen Gebieten gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wie sie selbst schreibt, ist in ihr im Laufe der Zeit eine tiefe Hochachtung gewachsen, f\u00fcr diese Menschen, ihre Kultur und ihre Lebensweise. In einer Zeit ohne Strom und flie\u00dfendes Wasser, stammte fast jedes Kleidungsst\u00fcck aus der eigenen Produktion. Die Menschen waren aufeinander angewiesen und verbrachten jede freie Zeit miteinander, weil es nichts anderes gab.<\/p>\n<p>Bei aller Bewunderung f\u00fcr die Lebensweise ihrer vielen alten Gespr\u00e4chspartner, stellt Inge Friedl fest, dass es die gute alte Zeit so nie gegeben hat und ihr ist die Zwiesp\u00e4ltigkeit der Erinnerung daran auch durch ihre B\u00fccher bewusst.<\/p>\n<p>Aber sie geht davon aus, dass es vielleicht das eine oder andere gibt, was wir heute von den Alten lernen k\u00f6nnen, was sich lohnt wiederentdeckt zu werden und bewahrt.<\/p>\n<p>Bewahren sollte man das, was sich bew\u00e4hrt hat. Dem geht Inge Friedl in ihrem neuen Buch nach. Da geht es um Gemeinschaft, die sich durch Reden konstituiert und erh\u00e4lt, um Zufriedenheit, die sich von Gelassenheit ern\u00e4hrt und um einen sorgf\u00e4ltigen Umgang mit der Zeit. Die Kraft der Sonntagsruhe wird beschrieben und die F\u00e4higkeit, auch einmal auf etwas warten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es geht um gesundes und bewusstes Essen jenseits zeitgen\u00f6ssischer Ern\u00e4hrungsideologien, um Bescheidenheit im Leben, um das Gl\u00fcck, das das gemeinsame Singen bereitet und um einen w\u00fcrdigen Umgang mit der Trauer und den Tod.<\/p>\n<p>Ein empfehlenswertes und gar nicht reaktion\u00e4r daherkommendes Buch \u00fcber die Notwendigkeit und das Gl\u00fcck eines neuen Lebensstils, der sich n\u00e4hrt aus dem Erfahrungsschatz alten Wissens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Inge Friedl, Was sich bew\u00e4hrt hat. 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