Brigitte Weninger, Eve Tharlet, Das allerkleinste Nachtgespenst, Minedition 2016, ISBN 978-3-86566-229-3
Das Autorenduo Weninger/Tharlet hat in den vergangenen Jahren mit etlichen gemeinsamen Bilderbüchern, die bei minedition und anderen Verlagen veröffentlicht wurden, unter Beweis gestellt, wie man mit warmherzigen Geschichten aus der Lebens- und Erfahrungswelt von Kindern und dazu passenden zarten und ansprechenden Illustrationen nicht nur den zuhörenden Kindern, sondern auch den vorlesenden Erwachsenen Freude bereiten kann.
Ihr neuestes kleines Buch erzählt von jener Angst, die die meisten kleinen Kinder in einem bestimmten Alter haben. Sie fürchten sich vor Gespenstern in ihrem Zimmer. So geht es auch der kleinen Lena. Kaum ist das Licht gelöscht, tauchen sie auf, jene Schatten, die eigentlich Gespenster sind. Auch wenn die Mama oder der Papa auf ihr Rufen hin ins Zimmer kommen und behaupten, es gäbe keine Gespenster, da verstecken diese sich nur.
Doch eines Abends taucht ein kleines, weißes Wesen neben ihrem Kopfkissen auf. Es nennt sich das „allerkleinste Nachtgespenst“ und lehrt Lena einen Spruch, mit dem sie alle Gespenster verjagen kann:
„Ich weiß, du willst mich necken,
Doch du kannst mich nicht erschrecken!
Ich stups dich an, sag nur ein Wort:
HUUU! Und du bist fort!“
Lena probiert es aus, und sowohl das Vorhanggespenst als auch das Stuhlgespenst verschwinden tatsächlich.
Und dann kann sie schlafen. Und das allerkleinste Nachtgespenst ist im Übrigen auch ein schönes Kuscheltier.
Eine Bastelanleitung für ein solches Kuscheltier, das die Gespenster vertreibt, findet man auf der Verlagswebseite.
